Der Moped-Führerschein ab 15 Jahren kommt.

Jugendliche möchten auch so beweglich sein wie Erwachsene. Gerade junge Menschen, die in einer dörflichen Region wohnen, wünschen sich, besser motorisiert zu sein. Eine Fahrt mit dem Fahrrad härtet ab, fordert die Gesundheit und hält schlank und ist auch eine gute Alternative zum täglichen Sitzen hinter der Schulbank.

Viele Jugendliche fahren mit dem Fahrrad ins den Nachbarort in die Schule, Gymnasiasten meist noch viel weiter. Sie sind häufig auf den Bus angewiesen oder auf die Bahn. Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln machen Laune, wenn man in der Gruppe reist und keine langen Wartezeiten auf sich nehmen muss. Wenn aber mehrere Unterrichtsstunden ausfallen oder am Nachmittag noch eine Arbeitsgruppe und der individuelle Musikunterricht statt finden, dann hängen Jugendliche meist stundenlang im Nachbarort fest und wissen nicht, was sie anfangen sollen. An den Wochenenden ist Disko im Nachbarort. Aber wie kommt man da hin, und wie wieder zurück? Jugendliche wollen natürlich am Samstag Abend etwas erleben. Wie aber, wenn man nicht weiß, wie man dorthin kommen sollen und wie wieder zurück.

Eine Alternative wäre schon, sie können mit ihrem Moped fahren. In der DDR konnten Jugendliche schon mit 14 Jahren einen Mopedschein erwerben. Und in der Regel gingen sie auch gesittet mit dem Fahrzeug um. Alleedings war die PS Zahl auch geringer als die der Mopeds, die heute auf den Straßen fahren. Eine Alternative es deshalb auch heute sein, die PS Zahl der Mopeds zu reduzieren. Dann könnte Jugendlichen, die die Fahrprüfung bestanden haben, auch leichter die Berechtigung erteilt werden, mit so einem Moped zu fahren. In den Großstädten mit wesentlichem größerem Gefahrenpotential sollte die Erteilung solch eines Mopedschein jedoch stärker eingeschränkt werden. Zugleich muss der Aushändigung von Mopedscheinen an Jugendliche in jedem Fall mit einer besonderen, individuellen Aufklärung und einer Art “Reifeprüfung” verbunden werden.