Dortmunder Motorroller Clubs und Vereine
Der erste brauchbare Motorroller wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gebaut. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich das motorisierte Zweirad enorm gewandelt und ist zum Kultobjekt einer ganzen Generation geworden. Heutige Motorroller unterscheiden sich nicht nur durch die höhere Geschwindigkeit von den ersten Modellen, sondern vor allem auch im Design.
Fernöstliche Länder wie Taiwan, Südkorea oder China sind heute die am meisten produzierenden Länder der Welt. Natürlich gibt es auch einige wenige europäische Firmen die sich über die Jahrzehnte am Markt etabliert und gehalten haben.
Aber eines ist bei allen gängigen Motorrollern gleich. Nämlich die Größe des Motors. Bis auf zwei, drei Ausnahmen sind alle Roller mit 50 ccm zwei Takt Verbrennungsmotoren ausgestattet. Findige Bastler können natürlich aus so einem winzigen Hubraum wahre Kraftprotze zaubern. Mit ein paar Handgriffen und einigen neune Teilen am Motor kann dieser auf eine weit höhere Geschwindigkeit getunt werden, als es üblicherweise im Straßenverkehrsgesetz in fast allen Ländern der Welt vorgesehen ist. Normalerweise sind die gängigen Motorroller für eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h zugelassen. Nach einem professionellen Tuning kann die erreichte Geschwindigkeit ohne weiteres 80 und auch mehr km in der Stunde betragen. Vor allem Jugendliche werden immer wieder zu solchen verbotenen, weil auch gefährlichen Experimenten, verleitet. Der Motor mag solche Geschwindigkeiten noch verkraften, jedoch das gesamte Fahrwerk und die dafür vorgesehenen Bremsen sind nicht für eine höhere Geschwindigkeit als 40 km/h ausgelegt.
Heute bilden Clubs oder Vereine die Möglichkeit seine Leidenschaft in geordnete Bahnen zu lenken und trotzdem seinem Hobby zu frönen. Die verschiedensten Clubs bieten Motorrollermeisterschaften an, ähnlich wie einem richtigen Motocrossrennen. Es erscheint absolut sinnvoll, eine höhere Geschwindigkeit als vom Gesetzgeber zugelassen, abseits der normalen Strassen zu fahren und dort sein Gefährt ans Limit zu bringen. Vor allem Jugendlichen sollten diese Möglichkeiten nutzen und auf abgesperrten Strecken Erfahrung sammeln. Zum Wohle aller ihrer Mitmenschen.
